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Jan Schmidt-Schweda
Nils N. Schröder
Bauhaus-Universität Weimar
Prof. Jörg Springer
Bornplatz, Hamburg

Zwei Baukörper unterschiedlicher Höhe flankieren einen halb-öffentlichen Hof. Dieser, sowie die vorgelagerten und das Gebäudepaar verbindenden Kolonnaden, schaffen als Schwellenräume vermittelnde Übergänge zwischen öffentlichem Raum und den Gebäudezugängen. Den Fluchten der bestehenden Bebauung folgend, fasst die Anlage den Straßenraum am Grindelhof und schafft eine klare Adressbildung. Das 3-geschossige Kinderhaus mit Bibliothek sucht die Nähe zur Talmud-Tora-Schule im Norden. Gemeindenutzungen wie Veranstaltungssaal und Synagogenraum werden an der westlich gelegenen Straßenkreuzung übereinander angeordnet. Mit dem Ziel an die zeichenhafte Fernwirkung der ursprünglichen Bornplatzsynagoge anzuknüpfen, entsteht mit dem Schwerpunkt des Ensembles an dieser Stelle ein aufstrebendes und selbstbewusstes Gebäude.